Vom Winde verweht... |
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Regen, Nebel, trübe Sicht, Glätte - der Herbst hat nicht nur schöne Seiten. Aber noch bleibt dem Autofahrer Zeit, sich darauf einzustellen: Reifenprofile prüfen (mindestens 3 mm - die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 mm reicht bei Nässe nicht aus), Licht testen lassen und rechtzeitig einschalten, Geschwindigkeit den Straßen- und Wetterverhältnissen anpassen, Sicherheitsabstände wahren. Irgendetwas vergessen? In der Tat: die Herbststürme mit ihren kräftigen Böen. Hier kann es ohne Vorwarnung gefährlich werden. Die Kraft des Windes bekommt man besonders bei Überholvorgängen auf Autobahnen zu spüren. Wer aus dem Windschatten eines Lkw fährt, sollte sich rechtzeitig auf plötzlichen, starken Seitenwind einstellen. Befindet man sich mit seinem Wagen in Höhe der Fahrerkabine des Lkw, so gilt: Lenkrad immer besonders
gut festhalten und gegebenenfalls gegenlenken. Beim Überholen im Regen
ist zudem wichtig: Scheibenwischer rechtzeitig hochschalten. Vor Brücken,
Waldschneisen und Tunnelausfahrten sollte man ebenfalls auf Windkräfte
gefasst sein, die Fahrzeuge mit Leichtigkeit aus der Spur fegen können.
Gerade ältere Fahrzeugtypen sind hier sehr empfindlich. Spoiler, gute
cW-Werte - das nutzt bei Seitenwind wenig. Der Wind hat von der Seite
eine etwa dreimal so große Angriffsfläche wie von vorne. Und ganz schnell
ist "vom Winde verweht" mehr als nur ein Filmtitel. |
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